Sperriegel vs. Elektronische Sicherungsssysteme

Polizeiliche Beratungsstellen raten dazu, Schlüsseldienste sowieso. Durch ihre massive Bauweise suggerieren sie sofort ein Gefühl der Sicherheit. Die Rede ist von Sperrriegeln, Riegelschlössern oder auch Zusatzschlössern an Fenstern und Türen.

Wir von der Firma Geppert-Sicherheitstechnik finden die Praxis des übermäßigen Gebrauchs dieser Maßnahmen nicht nur gefährlich sondern auch lebensfern. Den häufig von uns beobachteten mangelhaften Einbau außen vor gelassen, ist die gefühlte Sicherheit in Summe weit entfernt von einem tatsächlichem Gewinn an Sicherheit.

Bei seiner beruflichen Tätigkeit sah der Kriminalbeamte a.D. Max Geppert auch immer wieder Brandopfer die auf Grund solcher Maßnahmen das Haus nicht mehr rechtzeitig verlassen konnten.
Natürlich ist eine mechanische Sicherung wichtig. Einfache mit einem Knopf bedienbare Fenstergriffe oder Fenstergriffe mit Raststufen erfüllen ihren Zweck, in Kombination mit dem weit verbreiteten Pilzkopfverriegelungen, ebenso gegen Aufhebeln und die Fensterbohrer zu schützen – ohne dass man sich wie in einem Gefängnis einschließen muss.

In ihrem Arbeitsalltag stellen die Feuerwehren verstärkt fest, dass sie bei Bränden und Notfällen Schwierigkeiten haben den Menschen zu helfen (exemplarisch dazu: hier und hier). Rauchgase werden während des Schlafes nicht wahrgenommen und so vergeht, trotz installierter Rauchwarnmelder, wertvolle Zeit für die Selbstrettung. Bedingt durch die Angst und Panik ist diese dann noch zusätzlich erschwert. Kann sich eine in unmittelbarer Gefahr befindliche Person dennoch zu einem Fenster oder einer Tür retten und ist diese dann versperrt fällt es schwer, selbst wenn der Schlüssel auf dem Fensterbrett liegt, diese Sperre zu bedienen. Bis die Feuerwehr eintrifft vergeht so weitere Zeit.

Bereits drei Atemzüge in mit Rauchgasen angereicherter Luft können zur Ohnmacht und zum Tod führen.

Einbruchmeldeanlagen können heute so viel mehr als nur vor Einbrechern warnen.

Dank Aussenmeldern erkennt die Alarmanlage unbefugte Personen bereits wenn diese sich Ihrem Haus oder Gewerbeobjekt nähern. Kombiniert mit Rauchwarnmeldern, z.B. der Firma DAITEM, haben Sie ein System vernetzter Melder zur Erkennung von Rauch. Diese Melder haben ein eingebautes Notlicht welches im Notfall direkt eine Orientierung ermöglicht. Alle vernetzten Melder schlagen Alarm, sodass auch Ihre Kinder oder Übernachtungsgäste direkt gewarnt werden. Hierdurch gewinnen Sie Zeit zur Rettung dessen, was das wichtigste ist – das Leben.

Ein aufgeschalteter Wachdienst kann darüber hinaus, während Sie sich und Ihre Liebsten in Sicherheit bringen bereits die Feuerwehr benachrichtigen.Natürlich überwacht Ihre Alarmanlage ansonsten das Haus gegen Eindringlinge.

Eine mechanische Sicherung ist immer der erste Schritt zu einem sicheren Haus, doch Maßhalten sollte hier das oberste Gebot sein.

37 Jahre Geppert-Sicherheitstechnik

Nachdem Kripo-Beamter Max Geppert während seines Dienstes bei der Polizei an der Schulter verletzt wurde und er Dienstunfähig wurde hielt er es als umtriebiger Mensch nicht lange im Sessel aus. Er besann sich, als er von einem Freund auf Alarmanlagen angesprochen wurde, auf seine Wurzeln, seine Lehre als Elektrotechniker, und kombinierte das mit der Erfahrung als Einbruchsachbearbeiter. Nach 30 Dienstjahren bei der Polizei hatte er genug Einbrüche bearbeitet um zu verstehen wie Einbrecher Vorgehen, lange bevor die polizeilichen Beratungsstellen auch nur eine Idee waren.

Unter der Regie seiner Frau gründete er also die Fa. Geppert Alarmanlagen-Sicherheitstechnik. Bereits früh am Puls der Zeit begann auch die Zusammenarbeit mit der Fa. Daitem, den Spezialisten im Bereich der Funkalarmanlagen. Einige dieser ersten Anlagen sind noch heute im täglichen Betrieb bei unseren Kunden.

Stetige Fortbildung und eigener Forscherdrang eröffneten weitere Felder. So eignete sich Max Geppert Wissen im Bereich der Videotechnik und der Zutrittskontrolle an und erweiterte das Angebotsspektrum der Firma.

Die Frage wie es mit der Firma Geppert-Sicherheitstechnik weitergehen sollte löste sich von allein. Sein Sohn Sebastian Geppert, schon von kleinauf Interessiert an der Arbeit seines Vaters wuchs in die Firma hinein. Verlegte er anfangs, natürlich unter Aufsicht seines Vaters und der Mitarbeiter Kabel, um sich sein Taschengeld aufzubessern grub er sich immer tiefer in die Materie der Einbruchmeldeanlagen, plante, zwar immer noch unter Aufsich, aber, selbstständig Alarmsysteme

Nach Erlangung des Abiturs und Studienzeit ließ ihn die Sicherheitstechnik doch nicht los. Heute ist er geschäftsführend Tätig und beaufsichtigt seinen Vater.